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    <title>Tildeblogs</title>
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    <pubDate>Tue, 17 May 2011 20:12:36 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Tildeblogs - Blogs auf tilde.de</title>
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    <title>Antony McCarten, &quot;Superhero&quot;</title>
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            <category>Buchrezensionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bardamu)</author>
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    &lt;i&gt;Diogenes 2007&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:23 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;132&quot; height=&quot;211&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://tilde.de/uploads/Buchrezensionen/McCarten-Superhero-Cover.jpg&quot; alt=&quot;Antony McCarten, Superhero&quot; /&gt;Der Roman Superhero handelt von dem vierzehnjährigen Jungen Donald, der unter einer schweren Krebserkrankung leidet, und den Menschen, die um ihn sind: seine Eltern, sein Bruder, ein Psychologe und ein Mädchen. Das klingt nach einer deprimierenden Lektüre. Das ist aber nicht der Fall, und das scheint an den erzählerischen Mitteln zu liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Roman hat man gewisse Vorstellungen darüber, wie er geschrieben ist; man denkt zum Beispiel an Rückblenden und unterschiedliche Erzähltempi. Dass diese Erwartungen enttäuscht werden, signalisiert schon die Einteilung in drei Akte und einen Anhang mit dem Titel „Outtakes und gestrichene Szenen“. Wie bei einem Theaterstück gibt es in diesem Roman nur die Gegenwart, Gespräche und Regieanweisungen. Letztere sind allerdings teilweise sehr ausführlich und stellen nicht nur dar, was man auf der Bühne sehen könnte, sondern berichten auch, was die Personen fühlen oder denken. Es wird also auch die Form des Dramas nicht eingehalten, ebenso wenig wie die eines Drehbuchs, auf die häufig angespielt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kranke Junge spricht nicht darüber, wie er sich fühlt, worunter besonders der hinzugezogene Psychologe anfangs zu leiden hat. Stattdessen denkt sich Donald Comics aus, zeichnet sie und versieht sie mit Sprech- und Denkblasen. Aus diesen Comicentwürfen mit dem Superhero Miracleman kann dann der Psychologe erschließen, was in dem Jungen vorgeht. So fließen drei verschiedene Gattungen – Drama, Film und Comic – ineinander und die erzählerischen Mittel des Romans bleiben ungenutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlicherweise ist aus diesem drolligen Stilgemisch ein lesenswertes Buch geworden. Wenn man sich als Leser auf diesen Mix einlässt, kann man das Geschehen durchaus mit Anteilnahme verfolgen. Durch diese ungewöhnlichen Erzähltechniken ist das deprimierende Thema Krebs darstellbar geworden, ohne dass dabei verharmlost wird. 
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    <pubDate>Tue, 17 May 2011 21:54:40 +0200</pubDate>
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    <title>Terry Pratchett's &quot;Going Postal&quot;</title>
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            <category>Was fein ist...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B003MDHO2Y?ie=UTF8&amp;amp;tag=tilde-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B003MDHO2Y&quot; title=&quot;Terry Pratchett&#039;s Going Postal (2 Disc Set) auf amazon.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Going Postal&lt;/a&gt;&quot; ist eine Fantasy-Romanverfilmung von &lt;a href=&quot;http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;amp;Name=Jon+Jones&quot; title=&quot;Jon Jones auf OFDb.de&quot;&gt;Jon Jones&lt;/a&gt;, die sich der britische Fernsehsender „Sky One“ für immerhin 10 Millionen Pfund geleistet hat. &lt;iframe align=&quot;right&quot; src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=tilde-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B003MDHO2Y&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
Das braucht aber niemanden zu wundern. Der Autor der Vorlage, &lt;a href=&quot;http://www.terrypratchett.co.uk/&quot; title=&quot;Terry Pratchetts offizielle Seite (engl.)&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Terry Pratchett&lt;/a&gt;, ist immerhin mit seinen skurrilen Geschichten von seiner &quot;&lt;a href=&quot;http://scheibenwelt.de/&quot; title=&quot;Viel mehr zur Scheibenwelt auf scheibenwelt.de&quot;&gt;Scheibenwelt&lt;/a&gt;&quot; so erfolgreich, dass er von der englischen Königin sogar schon zum Knight Bachelor geschlagen wurde – für seine Verdienste an der Literatur. Die satirischen Scheibenwelt-Romane stellten ursprünglich nur ein Nischenprodukt der Phantastischen Literatur dar. Aber eine internationale Fangemeinde, der Pratchetts Figuren fast vertrauter geworden sind als ihre Vorlagen von Tolkien &amp;amp; Co., macht auch einen Film finanzierbar, in dem die Hauptfigur &quot;Feucht von Lipwig&quot; heißen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;amp;Name=Richard+Coyle&quot; title=&quot;Richard Coyle auf OFDb.de&quot;&gt;Richard Coyle&lt;/a&gt;, der diesen erfolgreichen, aber zum Tode verurteilten Schwindler spielt, war im Kino zuletzt in „&lt;a href=&quot;http://www.heutekino.de/EventContentDetails/114027&quot; title=&quot;Prince of Persia auf heutekino.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prince of Persia&lt;/a&gt;“ zu sehen und ist vielleicht noch dem einen oder anderen als „Jeff“ aus der Serie „&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B0021T6VI8?ie=UTF8&amp;amp;tag=tilde-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B0021T6VI8&quot; title=&quot;Coupling - Gesamtedition auf amazon.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Coupling – Wer mit wem&lt;/a&gt;“ bekannt. Seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit kann er in &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B003MDHO2Y?ie=UTF8&amp;amp;tag=tilde-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B003MDHO2Y&quot; title=&quot;Terry Pratchett&#039;s Going Postal (2 Disc Set) auf amazon.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Going Postal&lt;/a&gt;&quot; besonders anfangs unter Beweis stellen, wenn er als Trickbetrüger in verschiedene Rollen schlüpft oder als bärtiger Kerkerinsasse begeistert das Projekt angeht, sich mit einem Löffel den Weg ins Freie zu graben. Die Handlung des Films setzt aber erst richtig ein, nachdem Feucht von Lipwig so gekonnt gehängt wurde, dass Lord Vetinari (gespielt von &lt;a href=&quot;http://www.ofdb.de/view.php?page=liste&amp;amp;Name=Charles+Dance&quot; title=&quot;Charles Dance auf OFDb.de&quot;&gt;Charles Dance&lt;/a&gt;), der Herrscher der Stadt Ankh-Morpork, ihn danach als neuen Leiter des Postamts einsetzen kann. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/26-Terry-Pratchetts-Going-Postal.html#extended&quot;&gt;&quot;Terry Pratchett&#039;s &amp;quot;Going Postal&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 19 Dec 2010 11:04:54 +0100</pubDate>
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    <title>Adèle Blanc-Sec - der Film</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/25-Adele-Blanc-Sec-der-Film.html</link>
            <category>Gezeichnete Welten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:21 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;140&quot; height=&quot;198&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://tilde.de/uploads/Filmrezensionen/adele_kinoplakat.jpg&quot;  alt=&quot;deutsches Kinoplakat zu Adèle Blanc-Sec&quot; title=&quot;deutsches Kinoplakat zu Adèle Blanc-Sec&quot; /&gt;Adèle, die seit dem 14. April auf den französischen Leinwänden ihre extraordinären Abenteuer erlebt, kommt am 30. September auch nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es &lt;a href=&quot;http://www.luc-besson.com/&quot; title=&quot;offizielle Website von Luc Besson&quot;&gt;Luc Bessons&lt;/a&gt; neuer Film &quot;&lt;a href=&quot;http://www.allocine.fr/film/fichefilm_gen_cfilm=133917.html&quot; title=&quot;Adèle Blanc-Sec auf Allociné&quot;&gt;Adèle Blanc-Sec&lt;/a&gt;&quot; erst jetzt über die so nahe Grenze geschafft hat, erstaunt kaum, wenn man bedenkt, dass &quot;&lt;a href=&quot;http://oscaretladamerose.com/&quot; title=&quot;französische Website zum Film von Éric-Emmanuel Schmitt&quot;&gt;Oscar et la dame en rose&lt;/a&gt;&quot; oder &lt;a href=&quot;http://www.toujoursverslouest.org/joannsfar/&quot; title=&quot;Le petit monde de Joann Sfar&quot;&gt;Joann Sfars&lt;/a&gt; Film zu &quot;&lt;a href=&quot;http://www.cinema-france.com/news5698_gainsbourg-vu-par-joann-sfar.html&quot; title=&quot;Mehr zu Sfar und dem Film auf Cinema-France.com&quot;&gt;Gainsbourg&lt;/a&gt;&quot; für diesen Schritt noch länger gebraucht haben (werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel kurioser erscheint doch, dass eine andere Comicverfilmung - immerhin mit französischsprachigen Schauspielern realisiert - längst in den deutschen Kinos lief, aber noch nicht in den französischen: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.vertrautefremde.x-verleih.de/&quot; title=&quot;deutsche Website vom X Verleih&quot;&gt;Vertraute Fremde&lt;/a&gt;&quot;, nach dem Manga von &lt;a href=&quot;http://www.carlsen.de/web/graphicnovel/person?id=39678&quot; title=&quot;Infos zu Jiro Taniguchi bei Carlsen&quot;&gt;Jiro Taniguchi&lt;/a&gt;, wird in Frankreich erst am 24. November anlaufen. Noch habe ich den Film nicht gesehen und ich bin auch nicht sehr zuversichtlich, denn die Stimmung der Comicvorlage hat mich ganz und gar einfangen können und es ist fraglich, ob das bei dem aus Japan nach Frankreich &quot;transportierte&quot; Film ebenfalls funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber zurück zum Film &quot;Adèle Blanc-Sec&quot;, der wiederum bereits von Frankreich nach Japan transportiert wurde, bevor er in Deutschland in die Kinos kommt.  &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/25-Adele-Blanc-Sec-der-Film.html#extended&quot;&gt;&quot;Adèle Blanc-Sec - der Film&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 21 Sep 2010 23:05:16 +0200</pubDate>
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    <title>Robert Crumb und David Zane Mairowitz, &quot;Kafka kurz und knapp&quot;</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/24-Robert-Crumb-und-David-Zane-Mairowitz,-Kafka-kurz-und-knapp.html</link>
            <category>Gezeichnete Welten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bardamu)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3861509180?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3861509180&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 190px&quot; border=&quot;0&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;315&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/Comicrezensionen/kafka_crumb_mairowitz.jpg&quot; alt=&quot;Kafka kurz und knapp Cover&quot; /&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&quot;Kafka kurz und knapp&quot;&lt;br /&gt;
bei Amazon.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;Kurz und knapp ist dieses Buch wirklich, wenig Text und viele Bilder – damit ist man schnell fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man erfährt etwas über die Lebensumstände der Juden in Prag zu Beginn des letzten Jahrhunderts, wie Kafka damit klar kommt und wie er sich allgemein fühlt. Genauer dargestellt wird, welche Bedeutung sein Vater für Franz Kafka hat. Die Übermacht des Vaters wird durch Bruchstücke aus der Erzählung &quot;Das Urteil&quot; veranschaulicht, so wie das Leben Kafkas mit seiner elterlichen Familie durch &quot;Die Verwandlung&quot; illustriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die weiteren Texte Kafkas (u. a. &quot;Der Prozess&quot;, &quot;Das Schloss&quot;, &quot;Ein Hungerkünstler&quot;) werden jeweils mit seinem Leben in Verbindung gebracht. Dabei wird sein Verhältnis zu Frauen und zur Sexualität angesprochen, seine gesundheitliche Disposition, die Geschichte seiner Manuskripte und seine Nachwirkung. Das Nachwort geht noch genauer auf den &quot;Brief an den Vater&quot; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/24-Robert-Crumb-und-David-Zane-Mairowitz,-Kafka-kurz-und-knapp.html#extended&quot;&gt;&quot;Robert Crumb und David Zane Mairowitz, &amp;quot;Kafka kurz und knapp&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 18:31:40 +0200</pubDate>
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    <title>Don DeLillo, &quot;Falling Man&quot;</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/23-Don-DeLillo,-Falling-Man.html</link>
            <category>Buchrezensionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bardamu)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 190px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:17 --&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442466318?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442466318&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/delillo_cover.jpg&quot; alt=&quot;Don DeLillos &quot;Falling Man&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Don DeLillos &amp;laquo;Falling Man&amp;raquo;&lt;br /&gt;bei Amazon&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Als vor Jahren ein Großteil der deutschsprachigen Literatur unlesbar wurde, weil die Autoren nicht mehr erzählten, sondern lieber mit der Sprache experimentierten, konnte man auf englischsprachige Literatur ausweichen, wenn man anregende Lektüre suchte. Das hat sich leider geändert. Angesehene Schriftsteller, mit Preisen überhäuft, bieten einem heute oft nur Langeweile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel dafür ist DeLillos Falling Man; der Klappentext listet vier Literaturpreise auf, die er für sein Werk bekommen hat, und sogar die Neue Züricher Zeitung widmete ihm eine ganze Seite. Das Thema sei der Alltag in New York nach dem Terroranschlag des 11. Septembers. Das interessierte mich. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/23-Don-DeLillo,-Falling-Man.html#extended&quot;&gt;&quot;Don DeLillo, &amp;quot;Falling Man&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:46:26 +0200</pubDate>
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    <title>Bahnfahren ist wie Kino: Reservieren allein reicht nicht</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/22-Bahnfahren-ist-wie-Kino-Reservieren-allein-reicht-nicht.html</link>
            <category>Was nicht so fein ist...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    Was nun folgt, ist ein persönlicher Reisebericht der weniger erbaulichen und möglicherweise auch weniger lesenswerten Art. Aber für alle noch nicht abgeschreckten Leser sei vorweggenommen, dass ich mich an dieser Stelle über die Deutsche Bahn beschweren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/22-Bahnfahren-ist-wie-Kino-Reservieren-allein-reicht-nicht.html#extended&quot;&gt;&quot;Bahnfahren ist wie Kino: Reservieren allein reicht nicht&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 05 Apr 2010 15:55:49 +0200</pubDate>
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    <title>Lippels Traum</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/21-Lippels-Traum.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B0030LYKYI?ie=UTF8&amp;amp;tag=tilde-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=B0030LYKYI&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 190px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:16 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;268&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/lippels_traum_dvd.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&quot;Lippels Traum&quot;&lt;br /&gt;auf Amazon.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;Lippels Vater, ein berühmter Koch, muss für eine Woche in die USA fahren. Da die beiden allein leben, wird eine Haushälterin gesucht. Dass Otto Mattenheim und sein Sohn Lippel eine komplizenhafte Freundschaft pflegen, wird spätestens dann deutlich, wenn sie beide hinter dem Küchenschrank kauern und Frau Jakob, die neue Anwärterin auf die Stelle als Haushälterin, beobachten. Dem Vater gefällt sie gut, der Sohn ist skeptischer. Frau Jakob weigert sich auch prompt, ihn anders als mit seinem vollständigen Namen Philipp anzureden und das ist nur eine ihrer vielen unangenehmen Eigenheiten, die sie im Laufe des Films an den Tag legen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippel bleibt schließlich nur noch die Flucht in seine Träume, die von den Geschichten aus 1001 Nacht inspiriert sind. Dieses Buch hat ihm sein Vater als Trostgeschenk hinterlassen, doch Frau Jakob nimmt es ihm bald wieder ab, weil sie ihn aus zweifelhaften pädagogischen Gründen für diverse Kleinigkeiten bestrafen will. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/21-Lippels-Traum.html#extended&quot;&gt;&quot;Lippels Traum&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 23:35:46 +0200</pubDate>
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    <title>Zombies im See</title>
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 190px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:14 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;246&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/Comicrezensionen/apocalypse_cover.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Apocalypse sur Carlson City von Griffon&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Durch einen glücklichen Zufall bin ich in der Librairie Grangier in Dijon in eine Signierstunde eines Comicautoren geraten, den ich noch nicht kannte. So darf ich nun das Zombie-Album &quot;Apocalypse sur Carlson City&quot; von &quot;&lt;a href=&quot;http://griffon-bd.com/&quot;&gt;Griffon&lt;/a&gt;&quot; samt einer wunderschönen Zombiezeichnung darin zu meiner Sammlung zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst mehr Filmfan als Comicleser, hatte sich Griffon mit &quot;Billy Wild&quot; zuerst des Italo-Westerns angenommen. Sein neues Album ist dagegen ganz dem Horrorgenre der 70er und 80er Jahre gewidmet, also voller Zombies und verrückter Wissenschaftler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Apocalypse sur Carlson City&quot; ist in der Erzählweise und Bilderfolge filmisch aufgebaut, das Cover erinnert an Kinoplakate und in den Danksagungen ist nie von einem Comic die Rede, sondern immer vom &quot;Dreh&quot; und den &quot;Szenen&quot; seines Werks. Ganz wie die Zombiefilme, die, mit Absicht oder unfreiwillig, oft ins Komische abrutschen, ist die Geschichte in diesem Comic natürlich nicht ganz ernst gemeint. Die Figuren sind mit starkem Strich in schwarz/weiß ins Karikaturenhafte überzeichnet, die Gesichter sind immer wieder zu Grimassen verzerrt, sodass die Lebenden kaum besser aussehen als die Untoten. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/20-Zombies-im-See.html#extended&quot;&gt;&quot;Zombies im See&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Aravind Adiga, The white tiger</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/19-Aravind-Adiga,-The-white-tiger.html</link>
            <category>Buchrezensionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alwine Schiefelbein)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:13 --&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/1439137692?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=1439137692&quot; title=&quot;Aravind Adiga, &quot;The white tiger&quot; bei Amazon.de&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;288&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://tilde.de/uploads/adiga_white_tiger.jpg&quot; alt=&quot;Aravind Adiga, The white tiger&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Dieses Buch über das heutige Indien habe ich auf Englisch gelesen. Die deutsche Übersetzung liegt allerdings auch vor. Dass ich es recht gut lesen konnte, obwohl ich neben dem Schulenglisch wenig praktische Spracherfahrung habe, liegt vermutlich daran, dass es Adiga gut gelungen ist, den Icherzähler seines Buches in einer einfachen - seinem Bildungsstand entsprechenden - Sprache erzählen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Balram oder der weiße Tiger, wie ihn ein Unterrichtsbeamter tauft, weil er der einzige in seiner Klasse ist, der seine Fragen beantworten kann, ist ein guter Schüler. Die Schule darf er aber nur wenige Jahre besuchen, weil seine Arbeitskraft verpfändet wird, um die Schulden für Feier und Mitgift der Hochzeit einer Cousine abzuzahlen. &lt;br /&gt;
Damit ist auch schon ein Grund der mangelnden Entwicklung im Indien nach der Kolonialisierung beschrieben: die engen Familienbande, die dem Einzelnen eigentlich keinen Raum für die Entwicklung seiner Stärken lassen. Ähnlich findet sich das bei V. S. Naipaul, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Ein-Haus-f%C3%BCr-Mr-Biswas/dp/354860255X/ref=tilde-21?ie=UTF8&amp;s=books&quot; title=&quot;&quot;Ein Haus für Mr. Biswas&quot; bei Amazon.de&quot;&gt;Ein Haus für Mr. Biswas&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/19-Aravind-Adiga,-The-white-tiger.html#extended&quot;&gt;&quot;Aravind Adiga, The white tiger&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:34:00 +0100</pubDate>
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    <title>Pascal Mercier, &quot;Nachtzug nach Lissabon&quot;</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/18-Pascal-Mercier,-Nachtzug-nach-Lissabon.html</link>
            <category>Buchrezensionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bardamu)</author>
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    &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442734363?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442734363&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 195px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:12 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;195&quot; height=&quot;326&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/pascal_mercier_nachtzug.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Pascal Merciers &quot;Nachtzug&quot;&lt;br /&gt;
bei Amazon.de&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/a&gt;Diesen Roman hatte meine Frau bei ihrer Verabschiedungsfeier aus dem Berufsleben geschenkt bekommen. Sie hatte angefangen, ihn zu lesen, hat ihn dann weggelegt bzw. mir zum Lesen gegeben. Dass es hier um einen Gymnasiallehrer geht, der während des Unterrichts seine Tasche in der Klasse stehen lässt und geht, um nicht wiederzukommen, fand ich als Thema recht amüsant, weil ich selbst Lehrer gewesen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation für eine derartige Veränderung seines Lebens konnte mich aber nicht überzeugen. Der Lehrer für alte Sprachen, Raimund Gregorius, sieht in Bern vor seiner Schule auf einer Brücke eine junge Frau, von der er glaubt, sie wolle sich umbringen. Er mischt sich ein und ist entzückt darüber, wie die Frau Portugiesisch spricht –  eine Sprache, die er nicht beherrscht. Die mögliche Selbstmörderin schreibt ihm noch eine Telefonnummer auf die Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Antiquariat fällt Gregorius ein portugiesisches Buch in die Hände, den Autor, Amadeu de Prado, kennt er nicht, doch der Antiquar übersetzt ihm ein paar Zeilen daraus, die Gregorius so faszinieren, dass er sein bisheriges Leben aufgibt und nach Lissabon fährt um den portugiesischen Autor zu suchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/18-Pascal-Mercier,-Nachtzug-nach-Lissabon.html#extended&quot;&gt;&quot;Pascal Mercier, &amp;quot;Nachtzug nach Lissabon&amp;quot;&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 20:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Alek Popov, Die Hunde fliegen tief</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/17-Alek-Popov,-Die-Hunde-fliegen-tief.html</link>
            <category>Buchrezensionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alwine Schiefelbein)</author>
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    &lt;em&gt;dtv 2010, zuerst 2007 in Sofia erschienen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:11 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;305&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://tilde.de/uploads/cover_popov_hunde.jpg&quot; alt=&quot;Alek Popov, Die Hunde fliegen tief&quot; /&gt;Der Autor ,1966 in Sofia geboren, lebt nach einer Tätigkeit als Kulturattaché in Großbritannien und Nordirland wieder in Sofia. Er hat für dieses Buch den Elias-Canetti-Preis bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese gern Romane von und über Migranten, da hier in der Regel existenziellere Themen behandelt werden als sonst üblich und ich mehr über Lebensverhältnisse in anderen Ländern erfahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich auch in der Bahnhofsbuchhandlung in Koblenz, deren Besuch mir die Bundesbahn durch ihre wunderbaren Eingriffe in unsere Freizeitgestaltung nahelegte, nicht nur aus übergroßer Langeweile zu dem Buch von Alek Popov gegriffen. Meine Vorurteile, das Bild eines gut gebauten Mannes mit vielen albernen Hündchen an Leinen auf der Titelseite und die Klappentexte - mehr hatte ich nicht als Entscheidungshilfe, aber 9,90 Euro sind ja auch kein Grund in tagelange Recherchen einzusteigen. Der Umfang ist mit 410 Seiten allerdings schon an der Grenze dessen, was ich einem Autor - insbesondere wenn ich ihn nicht kenne - an Geschwätzigkeit zuzugestehen bereit bin. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/17-Alek-Popov,-Die-Hunde-fliegen-tief.html#extended&quot;&gt;&quot;Alek Popov, Die Hunde fliegen tief&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>24-Stunden-Piraten von Boulet</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/16-24-Stunden-Piraten-von-Boulet.html</link>
            <category>Gezeichnete Welten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:10 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;180&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/Comicrezensionen/boulet_portrait150.jpg&quot; alt=&quot;Boulets optimistischer Blick ins neue Jahr am 3.1.2010 (bouletcorps.com)&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Boulets optimistischer Blick ins neue Jahr am 3.1.2010&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Boulet, der neben seiner eigenen Comicreihe Raghnarok und der Mitarbeit an der Donjon-Serie auch ein beeindruckend erfolgreiches Blog führt, hat bei dem jährlichen Comic-Festival in Angoulême an einem Zeichenmarathon teilgenommen und seinen Beitrag auch &lt;a href=&quot;http://www.bouletcorp.com/blog/&quot; title=&quot;bouletcorp.com&quot;&gt;in seinem Blog veröffentlicht&lt;/a&gt;. Das Thema der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.24hdelabandedessinee.com/&quot;&gt;24heures de la bande dessinée&lt;/a&gt;&quot; wurde am 26. Januar um 15 Uhr bekannt gegeben. Von den fast 400 Teilnehmern waren 25 Zeichner in Angloulême selbst anwesend, andere hatten ihren Beitrag 24 Stunden später per Internet eingereicht. Aufgabe war es, eine Geschichte zu erzählen, bei der es um Piraten geht und die völlig wortlos zu sein hatte. Insgesamt sollte (laut Boulets Blogeintrag vom 10. Februar) jeder Teilnehmer 24 Seiten einreichen, davon eine als Deckblatt und eine Rückseite. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/16-24-Stunden-Piraten-von-Boulet.html#extended&quot;&gt;&quot;24-Stunden-Piraten von Boulet&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:10:09 +0100</pubDate>
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    <title>Ein unlösbares Rätsel</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/15-Ein-unloesbares-Raetsel.html</link>
            <category>Was fein ist...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
    <content:encoded>
    In den &lt;a href=&quot;http://www.mainzer-kammerspiele.de/&quot; title=&quot;Mainzer Kammerspiele&quot;&gt;Mainzer Kammerspielen&lt;/a&gt; wurde heute zum dritten und letzten Mal das Stück &quot;Enigma&quot; von Éric-Emmanuel Schmitt gespielt. Dieses Männergespräch auf der Bühne, das zwischen einem Literaturnobelpreisträger und seinem Besucher entsteht, dreht sich - wie könnte es anders sein - um eine Frau. Aber dabei werden auch zwei ganz unterschiedliche Lebensentwürfe mit ganz eigenen Vorstellungen von Liebe gegeneinander gestellt. Auch in diesem Text von Éric-Emmanuel Schmitt geht es um existentielle Themen, um Liebe und Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in anderen Werken von Schmitt, wie &quot;Oskar und die Dame in Rosa&quot; oder &quot;Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran&quot;, spielt aber die Religion keine Rolle und es geht etwas weniger rührselig zu. Auch die neue Verfilmung von &quot;Oskar und die Dame in Rosa&quot; ist sehr gelungen, aber im Gegensatz dazu musste das Publikum bei diesem Stück nicht schluchzen, sondern konnte auch gelegentlich richtig lachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war aber nicht nur der Textgrundlage, sondern auch der gelungenen Inszenierung durch &lt;a href=&quot;http://www.ulrichsommer.com/&quot; title=&quot;Ulrich Sommer&quot;&gt;Ulrich Sommer&lt;/a&gt; zu verdanken und dem Charme der beiden Schauspieler &lt;a href=&quot;http://www.arminhauser.de/&quot; title=&quot;Armin Hauser&quot;&gt;Armin Hauser&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.vorsicht-liebe.de/&quot; title=&quot;Mehr über Michael Ihringer&quot;&gt;Michael Ihringer&lt;/a&gt;, die den exzentrischen Schriftsteller und den Verfechter des ehelichen Liebesglücks sehr glaubhaft gespielt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mainz ist das Ensemble nicht mehr zu Gast, aber in Darmstadt, im &lt;a href=&quot;http://www.theatermollerhaus.de/&quot; title=&quot;Theater Moller Haus&quot;&gt;Theater Moller Haus&lt;/a&gt;, gibt es noch zweimal, am 29. und am 30. Januar 2010, die Gelegenheit dazu. 
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    <pubDate>Thu, 21 Jan 2010 23:56:00 +0100</pubDate>
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    <title>Largo Winch. Tödliches Erbe</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/14-Largo-Winch.-Toedliches-Erbe.html</link>
            <category>Was fein ist...</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 190px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Largo Winch. Tödliches Erbe&quot; id=&quot;s9yisp7&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B002PD4OF2?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002PD4OF2&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:7 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;265&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/Comicrezensionen/dvd_cover.jpg&quot; alt=&quot;Largo Winch DVD bei Amazon&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Largo Winch. Tödliches Erbe&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Film &quot;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/B002PD4OF2?ie=UTF8&amp;tag=tilde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002PD4OF2&quot; title=&quot;Largo Winch DVD bei Amazon&quot;&gt;Largo Winch. Tödliches Erbe&lt;/a&gt;&quot; ist in Deutschland bedauerlicherweise nur auf Filmfestivals im Kino gezeigt worden. Dabei ist die Verfilmung einer der erfolgreichsten französischen Comicserien alles andere als eine Low Budget-Produktion oder als Amateurfilm abzutun. Da die Comics nach den Szenarios von &lt;a href=&quot;http://www.carlsen.de/web/person?id=30134&quot; title=&quot;Mehr über Jean Van Hamme auf der Autorenseite des Carlsen-Verlags&quot;&gt;Jean Van Hamme&lt;/a&gt; in Frankreich so erfolgreich sind, dass 2001 auch schon eine Fernsehserie um den jungen Milliardär gedreht wurde, konnte Regisseur &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm1362432/&quot; title=&quot;Jérôme Salle bei IMDB.de&quot;&gt;Jérôme Salle&lt;/a&gt; aus dem Vollen schöpfen und einen Actionfilm produzieren, der unter den James Bond-Filmen oder der Bourne-Reihe seinesgleichen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Largo Winch (&lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm0803037/&quot; title=&quot;Tomer Sisley bei IMDB.de&quot;&gt;Tomer Sisley&lt;/a&gt;) ist der Adoptivsohn von Nerio Winch (gespielt von &lt;a href=&quot;http://www.imdb.de/name/nm0543547/&quot; title=&quot;Miki Manojlovic bei IMDB.de&quot;&gt;Miki Manojlovic&lt;/a&gt;), eines Mannes, der im Laufe seines Lebens eine ganze Firmengruppe geschaffen hat. Da der Zusammenhalt des gesamten Firmenkomplexes auf ihm als Inhaber von 2/3 aller Aktien beruht, benötigte er einen Erben, den er sich in einem Waisenhaus gesucht hat. Largo ist also sein Leben lang auf eine Rolle vorbereitet worden, die er nur widerwillig anzunehmen beginnt, als der Mord an Nerio ihn dazu zwingt, seine Reisen als Abenteurer abzubrechen. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/14-Largo-Winch.-Toedliches-Erbe.html#extended&quot;&gt;&quot;Largo Winch. Tödliches Erbe&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 Jan 2010 22:32:10 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Corto Maltese ankert in der Schweiz</title>
    <link>http://tilde.de/index.php?/archives/12-Corto-Maltese-ankert-in-der-Schweiz.html</link>
            <category>Gezeichnete Welten</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Bruno Hege)</author>
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    In dem Schweizer &lt;a href=&quot;http://www.the-title.com&quot;&gt;Online-Kulturmagazin The Title&lt;/a&gt; ist &lt;a href=&quot;http://www.the-title.com/ausgabe-102009/comic/hugo-pratt-corto-maltese/hugo-pratt-corto-maltese-1.html&quot;&gt;ein längerer Artikel&lt;/a&gt; zu Hugo Pratts berühmtester Comicfigur &lt;a href=&quot;http://www.cortomaltese.com/&quot;&gt;Corto Maltese&lt;/a&gt; erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 110px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a title=&quot;http://the_title.com&quot; id=&quot;s9yisp4&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://tilde.de/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=4&#039; id=&quot;s9yisphref4&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;22&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/the_title.serendipityThumb.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kulturmagazin The Title&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das Magazin selbst versteht sich als &quot;großformatige&quot; Plattform für Kultur und erscheint in &quot;Ausgaben&quot; wie eine Printveröffentlichung. Auffallend sind die Ausführlichkeit und der hohe Anspruch, den sich die Autoren gesetzt haben, ebenso auch die aus dem Printmedium stammenden Eigenheiten wie das Covermotiv für die Startseite und das pro Ausgabe wechselnde Editorial. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a title=&quot;http://www.amazon.de/Corto-Maltese-F-Z-Comic-Klassiker/dp/3899810929/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1258667035&amp;sr=1-1&quot; id=&quot;s9yisp6&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://tilde.de/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=6&#039; id=&quot;s9yisphref6&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:6 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://tilde.de/uploads/Comicrezensionen/corto_maltese1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Corto Maltese in der FAZ-Comicbibliothek&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Mit dem Artikel über Hugo Pratt wird in The Title einer der spannendsten Meister des Comic-Genres gewählt, dessen Leben ebenso aufregend und mysteriös war, wie das seiner berühmtesten Figur und Alter Ego Cortos Maltese. Einiges darüber erfährt man in dem Artikel von Hans Keller (ebenfalls Autor für das Comicmagazin &lt;a href=&quot;http://www.strapazin.de/&quot;&gt;Strapazin&lt;/a&gt;), der auch von Hugo Pratts in Afrika verbrachten Jugendjahren berichtet. Dass sich der italienische Abenteurer und Lebemann auch für die Fremdenlegion beworben hatte, erstaunt vielleicht weniger, wenn man sich die Geschichten um Corto Maltese vergegenwärtigt, in denen sehr oft kriegerische Themen vorherrschen, oft rund um die Konflikte des Ersten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://tilde.de/index.php?/archives/12-Corto-Maltese-ankert-in-der-Schweiz.html#extended&quot;&gt;&quot;Corto Maltese ankert in der Schweiz&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:50:00 +0100</pubDate>
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